Facelifting durch Cremes oder besser Bio-Lifting?

Facelifting mit Cremes oder Bio-Lifting

 

Facelifting ohne OP - was ist Facelifting überhaupt?

 

Der Begriff "Facelifting" umschreibt die Straffung der Gesichtshaut und des unter ihr liegenden Gewebes. Das Ziel ist es, Falten im Gesicht zu beseitigen, damit der Patient jünger aussieht. Die gängige Praxis bestand seit Jahren darin, Operationen auszuführen. Die erste Gesichts-OP wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ausgeführt.

 

Probleme bei Facelifting mit Gesichts-Operationen

 

Es sind viele Fälle bekannt, bei denen bestimmte Dinge schief gingen oder einfach nicht korrekt ausgeführt wurden. Das hat regelmäßig unzufriedene Patienten zur Folge, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Denn, wenn ein Gesicht durch einen falschen Eingriff entstellt wurde, ist dies meist irreparabel und der Patient ist todunglücklich. Meistens zieht das auch unschöne Gerichtsprozesse nach sich.

 

In den letzten Jahren wurde daher nach sanfteren Methoden der Haut-Straffung gesucht.

 

Folgende Anforderungen waren zu erfüllen:

 

Keine chirugischen Eingriffe

Die Auswirkungen auf den Körper sind so gering wie möglich zu halten

Alternative Behandlungsmethoden für ein Facelifting

 

Facelifting mit Anti-Aging-Cremes

 

Die dafür entwickelten Cremes straffen die Haut, indem sie tief in diese eindringen und ihr Feuchtigkeit zuführen. Diese Faltencremes sollten mindestens drei Anforderungen an die Wirkungsweise erfüllen:

 

Die ausreichende Zufuhr von Feuchtigkeit muss in jedem Fall gewährleistet werden.

Die Creme muss in der Lage sein, die Haut mit Hilfe von Liposomen aufzupolstern.

Sie muss die Haut mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen versorgen, denn schlaffe Haut wurde oft durch einen Mangel an diesen Stoffen verursacht.

Heutzutage sind Hyaluronsäure und Vitamin C ein fester Bestandteil von Anti-Aging-Cremes. Die Säure bindet Feuchtigkeit. Das Vitamin C hilft dabei, auf natürlichem Wege Kollagen aufzubauen und bekämpft freie Radikale. Denn die Gesichtshaut spiegelt auch einen Teil des Gesamtzustandes des ganzen Körpers wider.

 

Wichtig ist es, die gewählte Antifalten-Creme auf den eigenen Hauttyp abzustimmen. Denn eine trockene Haut braucht neben Feuchtigkeit vor allem Fette. Eine eher fettige Haut benötigt dagegen nur Feuchtigkeit. Vor der Anwendung einer solchen Creme sollte also immer der jeweilige Hauttyp bestimmt werden, denn die Wahl einer falschen Creme kann das Problem sogar verstärken.

 

Die Haut könnte im Extremfall mehr Falten aufweisen als vorher.

 

Biolifting

 

Biolifting umschreibt ein Verfahren, bei dessen Anwendung nur natürliche Stoffe zur Anwendung kommen. Es soll die Haut bei der selbsttätigen Erneuerung unterstützen, also Selbstheilungsprozesse in Gang gebracht werden. Die Methode stammt aus den USA. Die Biolifting-Methode wirkt etwa 3 bis 6 Monate, so dass eine regelmäßige Auffrischung erforderlich ist. Es gibt einige Verfahren, die besonders häufig angewendet werden.

 

Unterspritzung von tierischen Präparaten

 

Sie soll zu einer Revitalisierung der Hautzellen führen. Nach der Entschlackung des Körpers werden Biomoleküle unter die Haut gespritzt. Dies geschieht einmal pro Woche. Die gesamte Behandlung dauert etwa sechs bis acht Wochen. Unterstützt wird das Ganze durch Pflegemittel.

 

Die erste sichtbare Wirkung ist nach zwei bis vier Wochen zu sehen.

 

Lifting mit Strom

 

Bei dieser Methode werden nach der Beurteilung des Hautzustandes und dem Abschminken sowie einem Haut-Peeling pflanzliche, maritime Inhaltsstoffe und biologische Mittel sanft in die Haut einmassiert. Angewendet werden etwa 50 verschiedene Präparate.

 

Danach wird ein kühler Metallstift über die Haut geführt, der Schwachstrom einleitet. Das hilft den vorher aufgebrachten Stoffen, besser in die Haut einzudringen. Die Behandlung wirkt sofort, jedoch hält sie nur ungefähr eine Woche an.

 

Kaltlaser & Hyaluron

 

Zunächst wird das Hyaluron in die Haut einmassiert. Es ist wasserlöslich und wird von der Haut gut aufgenommen. Ein Kaltlaser wandelt diesen Stoff in seinen ursprünglichen Zustand um. Die daraus lange Molekülkette bewirkt eine Aufpolsterung und somit eine Straffung der Haut. Das Licht des Lasers lässt die Stoffe Kollagen und Elastin entstehen. Diese füllen den Zwischenraum zwischen den Hautzellen.